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Nein zur Waldinitiative

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Von Waldrodung ist überhaupt nicht die Rede. Die Initianten der Waldinitiative wollen nur eins, Verhinderung des Kiesabbaus. Die ca. 23 ha grosse Waldfläche wird in max. 2 ha grossen Parzellen abgeholzt. Nach der Kiesgewinnung werden die 2 ha wieder aufgefüllt und bepflanzt. So, dass max. 4 ha nicht als Wald bezeichnet werden kann. So ist die Vorgehensweise über die gesamte Fläche. Die ersten Parzellen werden sich gegen Ende der gesamten Abbaufase bereits mit einem schönen Jungwuchs präsentieren.  Der Wald auf Gemeindeebene nochmals zu schützen ist nicht nötig (nur Bürokratie), da der gesamte Wald in der Schweiz dem Eidgenössischen Waldgesetz untersteht. Das Kies ist unser Rohstoff vor der Haustüre und generiert Arbeitsplätze. In einem Gebiet wie das Glattthal, wo die Bautätigkeit gross ist, macht es Sinn, dass Kies in der Region abzubauen, um die Transportwege möglichst kurz zu hallten. Das Kies brauchen wir so oder so. Es ist nur die Frage, wo es herkommt. Momentan kommt sehr viel Kies aus dem süddeutschen Raum. Denken wir auch an den Aushub, auch der verursacht lange Transportwege, wenn wir nicht genügend Auffüllkapazitäten in der näheren Umgebung haben. Wie viel Kies wir benötigen, kommt auf die Bautätigkeit an (Wohnungsbau und Infrastruktur). Darum echter ökologischer Gedanke ist, wenn wir eine massvolle Zuwanderung haben und nicht die Waldinitiative.

Hans Denzler Gemeinderat SVP Uster

Denzler Hans

Kommentare

Gegen den Kiesabbau in der Region ist nichts einzuwenden. Wenn hierfür jedoch total 240000 m2 Wald, rund 17 % des städtischen Waldes, abgeholzt wird, dann darf man das auf keinen Fall akzeptieren. Warum: Der Wald ist unsere Grüne Lunge, der Waldboden reinigt unser Wasser kostenlos. Und wer mit den kurzen Transportwegen argumentiert, der war nicht am Infoabend der Stadt. Da wurde eingeräumt, dass man nicht wisse, wohin der Kies verkauft wird. Und ebenfalls hat der Stadtförster gesagt, dass es sicher 200 Jahre dauern wird, bis der Waldboden wieder die Funktion als "Filtrierungsanlage" übernehmen kann. Also streuen Sie der Bevölkerung von Uster nicht Sand bzw. Kies in die Augen..

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