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Neues Bistrokonzept Dorfbadi Uster

Viel besser hätte das Wetter für den Saisonstart der Dorfbadi Uster kaum sein können. Gut, die Wassertemperatur ist noch tief, was jedoch dem Wetter der letzten Tage geschuldet ist.

Schon vor dem Kauf des Saisonabonnements haben wir geplant, am Eröffnungssonntag in der Dorfbadi zu Mittag zu essen. Seit Jahren ist der kleine Bistroteil für uns, Bekannte und weitere Badegäste "unser Stammplatz", wenn wir die Sommertage, ohne gross zu reisen hier in Uster und in der Dorfbadi geniessen durften. Die Zeitform Vergangenheit ist die richtige Zeitform, denn ab dieser Saison ist das nicht mehr möglich und von Genuss kann schon gar keine Rede mehr sein. Was auf der Homepage der Stadt Uster schönfärberisch als: "mit kleinem, aber feinem Angebot" umschrieben wird, ist eine Katastrophe. Noch ein Satz weiter oben auf der Dorfbadi-Seite ist zu lesen:" Zu den genannten Öffnungszeiten werden warme Speisen angeboten". Wie definieren die Konzeptverantwortlichen "warme Speisen"? Pommes Frites, Hot Dogs und Chicken Nuggets?

Wer um alles in der Welt hat denn dieses "Konzept verbrochen"? Sicher keine Person, die während den Öffnungszeiten die Dorfbadi je besucht hat. Sonst hätte diese Person feststellen müssen, dass die Bistroecke für viele alleinstehende Menschen oder für solche, die über Mittag eine kleine Pause und ein leckeres Tagesmenu geniessen wollten, einer der wenigen sozialen Treffpunkt in Uster war, nebst dem Migros-Restaurant (ausserhalb der Corona-Pandemie).

Die oben genannten Gäste können mit dem jetzigen Konzept, von einem feinen Angebot möchte ich nicht sprechen, nichts anfangen. Möchten Sie sieben Tage in der Woche ein warmes Essen, welches nur aus Pommes Frites und Chicken-Nuggets besteht? Wohl kaum, wenn man sich seit Jahren während der Badesaison auf ein abwechslungsreiches, wohlschmeckendes Menu freuen durfte.

Nun könn(t)en man noch einwenden, es würden auch noch Würste zum selbst Grillieren angeboten. Ernsthaft jetzt? Wer will in einer kurzen Mittagspause erst noch den Holzgrill anfeuern, um eine Wurst zu grillieren? Oder an einem gutbesuchten Samstag/Sonntag mit seiner Wurst nach hinten zum Grillplatz gehen, wo der Grill durch Grossgruppen und/oder Familien schon belegt ist?

Ein weiterer Punkt: Zum Kaffee am Morgen gibt es keine frischen Buttergipfeli oder Nuss- und Mandelgipfel vom Steiner Beck mehr zu kaufen, wieso nicht einmal das? Aus Hygienegründen? Das kann wohl nicht der Grund sein, da das Brot zum im Glas angebotenen Salat auch angeboten wird und in der "ehemaligen" Küche geschnitten werden muss.

Zusammengefasst: Mit dem neuen Konzept haben die Verantwortlichen der Dorfbadi noch den letzten positiven Punkt weggenommen, denn durch die veraltete Infrastruktur kann das Bad schon lange nicht mehr glänzen. Oder steckt hinter dem neuen Konzept die Absicht, durch das unattraktive Angebot die Badegäste zu vergraulen, um auf den schon einmal angedachten Entscheid zurückzukommen, die Dorfbadi ganz zu schliessen? Dieser Verdacht drängt sich auf.

Wir hoffen, dass das Restaurations-Konzept nochmals überdacht und revidiert wird, denn wie viele Städte besitzen den schon ein solches "Juwel" mitten in der Stadt?

Fredi + Alexandra Rechsteiner-Rivellini, Ludmilla Grosse-Rivellini 

Fredi Rechsteiner

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