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Das CO2-Gesetz und die Agrarinitiativen

Der Club of Rome macht seit seiner Gründung im Jahr 1968 auf die bedrohlichen Veränderungen des weltweiten Klimas aufmerksam, welche auf den ungebremsten Austoss von CO2 und weiteren Klimagiften zurückzuführen sind. In den späten achtziger Jahren waren die Klimawissenschaftler in der Lage, aufgrund physikalischer Berechnungen die heutige Entwicklung zu prognostizieren. Bereits damals haben Umweltorganisationen wie z.B. Green Peace auf die Gefahren hingewiesen und auf Veränderungen gedrängt. Die Datenlage war schon damals klar und die Reaktion der Politik mehr als ernüchternd!

Das CO2-Gesetz kommt 30 Jahre später: immer noch besser als nie! Allerdings sollen es sich alle, die heute in der politischen Verantwortung stehen, hinter die Ohren schreiben: was vor 30 Jahren möglich gewesen wäre, kommt uns heute alle viel teurer zu stehen! Und wer sich jetzt noch gegen das CO2-Gesetz sträubt, verschleudert wissentlich zukünftiges Volksguthaben. Und das führt nahtlos zu den Agrarinitiativen („Volksinitiative für sauberes Trinkwasser und gesunde Nahrung“ und „Volksinitiative für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide“): was wir jetzt beschliessen, hilft zukünftige Schäden vorzubeugen und erspart den kommenden Generationen viel Leid und finanzielle Aufwände. Die Auswirkungen des Pestizideinsatzes auf die menschliche Entwicklung sind erschreckend! Trotz massiv verbesserter medizinischer und psychologischer Versorgung, nehmen Entwicklungsanomalien bei Kindern in alarmierendem Umfang zu. Hier nur der Anfang einer langen Liste:

Störungsbilder des autistischen Spektrums, verminderte Intelligenzquotienten, Aufmerksamkeits-Hyperaktivitätsstörungen, Krebserkrankungen, Schilddrüsenerkrankungen, Hormonelle Erkrankungen, Probleme mit dem Immunsystem, Mangelnde körperliche Koordination, Verlust der Fähigkeit zur Temperaments- und Aggressionsbeherrschung (und 10 weitere Störungsbilder). Hinter jeder dieser diagnostischen Etiketten steht unermessliches Leid und zugleich die langfristige Gefährdung der menschlichen Art!

Inzwischen ist nachweisbar, wie solche Fehlentwicklungen zustande kommen: auch wenn eine werdende Mutter versucht, sich pestizid-arm zu ernähren, schwimmen in deren Blut ständig zahlreiche auf Pestizide zurückführbare Chemikalien, welche für die Mutter selber völlig harmlos sind, jedoch die sehr komplexen Entwicklungsprozesse des Fötus im Mutterleib nachteilig beeinflussen!

Kein Bauer, kein verantwortungsbewusster Politiker kann sich mit gutem Gewissen gegen diese wissenschaftlich nachweisbaren Entwicklungen stellen.

Es ist nachvollziehbar (allerdings nicht verständlich, wenn man die Gefahren durch Pestizide für uns Menschen kennt!), dass sich Bauern gegen die Agrarinitiativen sträuben, da sie sich dadurch vor grosse Herausforderungen gestellt sehen. Herausforderungen sind jedoch dazu da, gemeistert zu werden! Die Alternativen einer naturtreuen Landwirtschaft sind vorhanden! Der Weg dahin ist für Landwirte, die bisher konventionell produziert haben, schwierig, aber er lohnt sich. Die Covid-19-Pandemie hat deutlich gezeigt, dass wir als Volk bereit sind zu handeln, wenn es nötig ist. Das werden wir als Volk auch zugunsten unserer Landwirtschaft tun, wenn diese bereit ist, sich von Pestiziden zu befreien.

 

Gion Duno Simeon

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